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Unsere eigene Startelf: Previews mit dem Spielermodell

Bisher hatte die Preview eine Lücke: Sie kannte die Spieler nicht. Seit dem 13. Oktober rechnet die finale Analyse in Liga und Europapokal mit den elf Spielern, die wirklich auflaufen. Die Preview entsteht aber, bevor irgendjemand die Aufstellung kennt. Darum sagen wir seit dem 15. Oktober 2026 die Startelf selbst voraus und lassen dasselbe Spielermodell darauf rechnen, in Liga und Europapokal.

Bis drei Tage vorher, nach dem letzten Spiel

Die Preview entsteht frühestens drei Tage vor Anpfiff, und erst, wenn beide Teams ihr letztes Spiel davor gespielt haben, egal in welchem Wettbewerb. Englische Woche, Pokal, Europapokal: Das ist dann gespielt und die Daten daraus sind geladen, frühestens am Tag danach. Kommt ein Spiel kurzfristig dazu, entsteht die Preview spätestens 24 Stunden vor Anpfiff.

Wie wir die Startelf voraussagen

Ausgangspunkt ist die Elf aus dem letzten Ligaspiel, mit ihren Positionen. Dann gelten einige Regeln:

  • Gesperrte raus: Rote Karte oder Gelbsperre nach den Regeln der jeweiligen Liga, ausser die Sperre ist laut Spielplan schon abgesessen.
  • Rückkehrer rein: Wer im letzten Ligaspiel fehlte, danach aber im Pokal oder Europapokal wieder dabei war, kommt zurück.
  • Tausch nach Startquote: Wer im letzten Spiel nur kurz spielte oder seither im Pokal oder Europapokal auflief, kann durch einen Spieler ersetzt werden, der nach Startelf-Einsätzen und Spielminuten öfter beginnt.
  • Lücken füllen: Fehlt jemand, übernimmt der Spieler, der in den letzten zehn Spielen am häufigsten genau auf dieser Position stand. Torhüter nur ins Tor.

Im Europapokal ist die Basis die Elf des letzten Spiels, egal in welchem Wettbewerb; Verletzte und Gesperrte aus der Ausfall-Liste fallen weg. In der Liga entscheidet die Ausfall-Liste nur, wer nicht als Ersatz in Frage kommt. Einen Stammspieler nimmt sie nicht heraus: In unseren Daten haben gemeldete Stammspieler trotzdem meist gespielt.

Was das Spielermodell daraus macht

Auf dieser Elf rechnet dasselbe Spielermodell wie in der finalen Analyse: die Werte jedes Spielers, Rolle und Gegner, Form der letzten Einsätze und Belastung (Ruhetage, Spielminuten, Rückkehrer) sowie der gegnerische Torhüter. Heraus kommen erwartete Tore (xG) und die Wahrscheinlichkeiten für alle Märkte.

Spielseite einer Preview

Eine Preview: Wahrscheinlichkeiten und erwartete Tore, die Chance folgt erst mit der finalen Analyse.

Grenzen der Prognose

Eine Prognose der Startelf trifft nie alle elf. Rotation, Taktik und kurzfristige Ausfälle sind Trainerentscheide, die vorher niemand kennt. Darum bleibt die Preview eine erste Einschätzung. Wie oft unsere Prognose stimmt, messen wir bei jedem Spiel.

Was sich für dich ändert und was nicht

Die Preview bleibt eine erste Einschätzung: Wahrscheinlichkeiten und xG, aber keine Chance. Kurz vor Anpfiff, sobald die Aufstellung bestätigt ist, rechnet die finale Analyse neu, und nur ihre Chancen zählen in der Performance-Auswertung. Die prognostizierte Elf selbst siehst du auf der Spielseite nicht; sie ist ein Rechenschritt.

Ob die Preview mit eigener Startelf näher an der finalen Analyse und am Ergebnis liegt, wissen wir noch nicht. Wir messen das und berichten darüber, sobald genug Spiele ausgewertet sind.

Unsere eigene Startelf: Previews mit dem Spielermodell